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Sanierungder Alten Aula des Herder-Gymnasiums Forchheim

Sanierung der Alten Aula des Herder-Gymnasiums Forchheim ab Juli 2005

Sanierung der Alten Aula des Herder-Gymnasiums Forchheim
©Architekt Schönfelder

Zur Geschichte der Alten Aula

Unter dem tatkräftigen Bürgermeister Eduard Strecker entstand angesichts des stetigen Bevölkerungswachstums in der Stadt Forchheim im Jahr 1899 das "Progymnasium" unter Subrektor Dr. Anton Rüger. Am 14. Juli 1901 weihte man die Halle ein.

Ein "Monumentalschulbau" wird errichtet Unterrichtet wurde anfangs in den Räumen des Klosters St. Anton. Die Stadtväter beschlossen am 20. Dezember 1900, die Schule solle "Luitpoldprogymnasium" heißen, die Straße, an der die Schule lag, "Luitpoldstraße". Nachdem der Bauplatz von der Stadt zur Verfügung gestellt worden war, wurde zunächst die Turnhalle errichtet, die durch Angliederung einer Apsis mit Podium zugleich als Aula dienen sollte. Am 20. August 1899 begannen die Bauarbeiten, am 16. Juli 1900 fand die Einweihung des Gebäudes statt. Einen Makel allerdings hatte der - modern ausgedrückt - Mehrzweckbau zum Leidwesen des Anstaltsleiters: Es war "Weder plastischer Schmuck noch künstlerische Bemalung vorgesehen". Mit anderen Worten: Es fehlte die "Kunst im Bau". Zwar prangten an der Stirnseite des Gebäudes drei altehrwürdige Wappen, Relikte der alten Festungsanlagen, die ..... vom Zahn der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogen sind, doch dem Humanisten Dr. Rüger genügte dies nicht. Er griff zur Selbsthilfe und erließ - mit Genehmigung des Magistrats - einen Spendenaufruf, und insgesamt 363 Bürger und Bürgerinnen der Stadt ließen es sich nicht nehmen "sich an einem idealen Werke, das der Jugend der Stadt zu gute kommt, zu beteiligen. Gemeint war die Bemalung der Turnhalle "im pompejanischen Stil nach wirklichen antiken Mustern" und die Ausschmückung mit Büsten und Medaillons. Zu bewundern waren nicht nur Zeus und Hera, Athene und Apollo, sondern auch die stolze Bavaria und die "edle Vorchemia, die Babanbergs Sturmbanner ruhmreich getragen". Inwieweit diese Büsten aus Gips den Sportunterricht beflügelten, insbesondere die Ballspiele der Knaben, muss dahingestellt bleiben. Die Spendensumme von 690 Mark 85 Pfennig jedenfaIls reichte bei weitem aus, so dass sogar noch Musikinstrumente sowie Bücher für die Schülerbibliothek angeschafft werden konnten. mit überschwänglichen Worten bedankte sich Dr. Rüger für die repräsentative Aula und verband damit den Wunsch, "dass für alle Zeiten in der TurnhalIe ein kräftiges Geschlecht zum Segen des Vaterlandes gestählt werde" und "dass in der Aula allzeit auch die Kunst eine Heimstätte finde". Dass die Turnhalle eines Tages sogar in einem FiIm ["Stadt ohne Mitleid", u.a. mit Kirk Douglas] "mitspielen" würde, konnzte der Anstaltsleiter natürlich noch nicht ahnen. Hatte die Turnhalle immerhin 27.000 Mark gekostet, so wurde der Neubau des Gymnasiums auf 165.000 Mark veranschlagt.

Die Halle wird in den ersten Jahren immer wieder auch als Festsaal genutzt und hatte damals weder Umkleiden noch Toiletten. 1904 erfolgt der westliche Anbau für eine Wohnung des Hausmeisters.

Bis 1918 stand die einzige Turnhalle in Forchheim auch mehreren Volksschulklassen zur Verfügung sowie den beiden Turnvereinen und der neu gegründeten Jungwehr. Während des ersten Weltkrieges wurde der Hallenbau zum Teil zweckentfremdet, indem z.B. "nach den Weihnachtsferien 1918 [...] im Rahmen der Demobilisierung Soldaten einquartiert waren" (Festschrift 1899/1999, Bericht von Armin Seufert, S.14).

Der 1. Weltkrieg hatte das Gymnasium schwer in Mitleidenschaft gezogen. Auch die noch nicht einmal 20 Jahre alte Aula hatte durch die vielseitige Benutzung und unter den Wirren des Krieges so gelitten, dass sie "unbedingt einer gründlichen Renovierung bedurfte und von Veranstaltungen irgendwelcher Feierlichkeiten Abstand genommen werden" musste. (Festschrift 1899/1999, Bericht von Hermann Huber, S.128/129). Am Ende des zweiten Weltkrieges, im Sommer 1944, dient die Schule als Lazarett. Gegen Proteste der Verantwortlichen des Forchheimer Gymnasiums wurde "von Seiten der Partei [...] die Beschlagnahmung des Schulgebäudes" (Festschrift 1899/1999, Bericht von Katja Weigelt, S.24) vollzogen. "Die Schulbänke wanderten in verschiedene andere Forchheimer Schulen, das übrige Inventar wurde in der Turnhalle aufgestapelt".

Unmittelbar nach dem Einzug der amerikanischen Truppen am 15. April 1945 wurde die Turnhalle, welche vom Kreisleiter als Lagerraum für die "Volksopfer" - Sammelgut beansprucht worden war, aufgebrochen und restlos ausgeplündert, das in der Halle gelagerte Schulinventar wurde schwer beschädigt (Festschrift 1899/1999, Bericht von Hermann Huber, S.129).

1954/ 1955 wird die Turnhalle modernisiert. Die Umbauten sind ziemlich schwierig. Die Halle bekommt einen Parkettboden.

1959/ 1960 dreht die Gloria-Filmgesellschaft den Film "Stadt ohne Mitleid" mit den Schauspielern Kirk Douglas, Gert Fröbe und Christine Kaufmann. Die Aula stellt dabei den Schauplatz der Gerichtsverhandlungen dar.

Erst 1961/ 1962 erfolgt der Einbau von Umkleide-, Wasch- und Toilettenräumen sowie eines kleinen Lehrerzimmers.

1972 sürzt die Unterdecke der Aula teilweise ein, glücklicherweise außerhalb der Unterrichtszeit.

Auch 1981 kann sich mit der Errichtung der ersten Dreifachturnhalle die bewegte Geschichte in Sachen Raumnot für den Sportunterricht am "Gymnasium Forchheim" nicht entspannen. Zu viel Schüler sind vorhanden.

1999 entsteht die zweite Dreifachturnhalle unmittelbar neben der ersten.

In den letzten Jahren, bis heute, wurde die Aula vorwiegend durch Kurse der Volkshochschule belegt.

Aus "Herder-Gymnasium Forchheim, Festschrift, 100 Jahre Gymnasium in Forchheim 1899/1999, Bericht von Armin Seufert, S.11":

Infoplakat - Nutzungsänderung und Sanierung der Alten Aula des Herder-Gymnasiums in Forchheim